50 YEARS E-TYPE

50 YEARS E-TYPE

November 26 2018 - Caya Club, Club Eintritt, MixMasters

50 Years E-TYPE
aka. Stefan Noth
Not Dead Yet but my farewell as a DJ

26.01.2019 – 10 pm Till 06 am
10 pm Welcome Drink

Everybody Welcome!

Some of the best DJs in the World and E-Type

Caya Club Zürich, Militärstrasse 84, 8004 Zürich

Only for Members and E-TYPE‘s Guests with invitation.

50 Years E-TYPE

 

50 Years E-TYPE


E-TYPE
1990
mit Dance Crew

Einladung an die Geburtstagsparty von Stefan Noth im exklusiven Caya Member Club.

E-TYPE wird 50 und legt seit über 30 Jahren als DJ auf.
Feier mit E-TYPE Geburtstag und erlebe ihn ein letztes mal als Club DJ.

Samstag 26.01.2019
Welcome Drink um 22.00 Uhr

Dresscode:
Deine Party Klamotten aus den 80iger und 90iger Jahre und wenn Du nicht mehr reinpasst oder hast, dann Chic oder Anzug.

Line Up:

E-TYPE aka. Steven One – mixmasters.ch
Cut. A. Kaos aka. D.U.N.E – Industrial Strengh Records
DJ Madness– vipbooking.ch
Carl Jack aka. Abdomen – FBJ Future Bass Junkies
Marc Fuhrmann – Panthera Records
F.K.S – Caya Club 

+ Überraschungsgäste aus der nationalen und internationalen DJ Szene

Du musst mich nicht kennen, Du lernst mich kennen, EVERYBODY WELCOME
Du kannst so viele Freunde von Dir mitnehmen wie Du willst!
(Du kannst das Formular auch mehrfach ausfüllen)

Wichtig! 
Die Namen werden per Ausweis am Eingang überprüft, die Mobile Nummer gilt als Passwort

Vorname

Nachname

Mobile

Vorname

Nachname

Mobile

Vorname

Nachname

Mobile

Vorname

Nachname

Mobile

Vorname

Nachname

Mobile

Bestätigung an folgende Email Adresse senden:

Dürfen wir Dich über unsere kostenlose Seminare und Workshops Informieren?

Möchtest Du uns noch eine Nachricht hinterlassen?

Für Deine Teilname kannst Du uns auch eine Nachricht an folgende Nummer senden:
0797013791

Einlass nur für Caya Club Members und Gäste von E-TYPE
(Selbstverständlich bezahlst Du KEIN Eintritt).

Caya Club, Militärstrasse 84, 8004 Zürich

Link:  Alle weiteren Event-Infos
und meine „Anekdoten als alter DJ“
auf Facebook“

E-TYPE
Auftritt Underground against Aids

BIO E-TYPE

E-TYPE has been working for 30 years as DJ and is one of the Swiss DJ legends of the starting decade of Techno and Trance. Well known DJ Names in that time: Bowers, E-Type, Steven One, …
E-TYPE has played on mayor Rave events and is one of the founders of Delirium. As an Club DJ Mr. Bowers has been working in well known Clubs in Europe like the P1 in Munich.
He made a name bei producing DJ Mixes for Swiss Radio DRS-3 (Lets Dance) and Radio 24 and has the Guiness World Record in Non-Stop Disco Mixing and is Teaching DJs. Since 2011 Mr. Bowers works as an combo togehter with VICKY WHOW, a coming up female DJ aka. Mrs. Wilkinson in the Combo Bowers / Wilkinson
In catchwords:

1984: Starting as DJ “Steven One”
1986: Guiness World Record in Nonstop Discomixing
1990: the first official Techno party at the old casern area, Zurich
1991: The first Streetparade and Energy
1992: Left Delirium and called him self “E-Type”
1992: Underground against Aids, first Charity Rave Festival
1993: Main Act as E-Type
2003: Playing Styles from A-Z
2011: Bowers & Wilkinson formed as a DJ and Artist Duo
2012: StarAid & Social Charity
2012: Sound Light DJs – DJ Agency, Sound & Light rental equipment
2013: Club Mangers
2014: 30 Anniversary as a D
2015: www.mixmasters.ch

E-TYPE
Bad Fella
Holi Fest der Farben

More Infos: www.etype.ch

 

(Total Seitenbesuche: 420, 1 heute.)
The Author

5 Comments
  • Stefan Noth Antworten

    Anekdoten eines alten DJs
    Die erste Techno Party der Schweiz:
    Wir lernten uns im Tivoli Center kennen, denn es galt ein Weltrekord im Schnellmixen zu brechen. (Schnellmixen: Du musst den Refrain hören, bevor Du die nächste Schallplatte Auflegen kannst). Ich hatte 1989 bereits den Weltrekord im Mixen geholt… 42.5 Stunden fehlerfrei alle 3 Minuten Vinyl Mixen. Ich lernte am Event Alex und die Molnar Brüder kennen. Daraus wurde die „Fantastic Four“ So stand es dann auch auf den Flyern… Wir verzichteten auf die Angabe unsere DJ Namen (Heute: E-TYPE, Cut. A. Kaos, MJ Madness und Panik E)
    Meine damaligen Freundinnen arbeitete bei Crossair und als eingetragener Partner könnte ich pro Monat Gratis 4 mal Fliegen. Genügend Zeit um im London 1x pro Woche bei City Sounds die neusten Vinyls aus den USA zu kaufen. Voila wir hatten den allerersten Techno (Derrick May, Juan Atkins, … ) und den wollten wir auch spielen. Darum haben wir die erste Techno Party der Schweiz organisiert. Als DJs waren wir schon alle zuvor tätig.
    Der Flyer war in der Zeit ohne Internet der einzige Weg ein Event bekannt zu machen. Üblich waren Schwarz Weiss Fotokopien auf farbigem Papier. Meine Idee, einen Flyer in Farbe zu Drucken, kostete uns eine Stange Geld, heute würden wir etwa von 5000 Franken sprechen und es waren nur 4000 Stück.
    Unerfahren im Event Business organisierten wir… Ich bestellte 500 Flaschen Veuve wie auch immer Champagner vom Feinsten und so weiter…
    Orangensaft mit Blue Curacao war meine kleinste Sünde… Schlimm und Teuer!
    Die erste Techno Party im April 1990, in der alten Kaserne startete um 23 Uhr. Mein Vater war auch anwesend. Gegen 00.30 Uhr begann er sich zu Betrinken, denn wir hatten erst 20 Gäste. Er war sich bewusst, dass sein Sohn gerade 10000 Franken Schulden anhäufte. Um 01.00 Uhr hatten wir auf einen Schlag 1500 Gäste (und ich werde hier nicht erzählen wie das Toilettenputzen danach war). Auf jeden Fall, so gegen 02.00 Uhr besuchte ich meinen Besoffenen Vater an der Bar, zeigte Ihm ca. 30000 Franken in Bargeld und sagte süffisant: Dafür arbeitest Du ein Jahr…
    Er hat mir diesen Satz bis heute nicht ganz verziehen.
    Zwischen den Zeilen hast Du nun sicher gelesen, das der Event erfolgreich war. Erfolgreich im Sinne, das wir alle Rechnungen bezahlen konnten und pro Kopf dann noch knapp 200 Franken verdient hatten. Das müsste als besser laufen. Aus diese Grund fanden die weiteren Delirium Events im Kaufleuten statt, damals ein vergammelter Konzertsaal den man für 1500.00 mieten konnte. Security gab es keine, aber dafür ein Saal so voll, dass wir Personen abweisen mussten. Techno war damals so friedlich, dass nichts gestohlen wurde, keiner Geschlagen wurde, nichts… garnichts… ausser dem Staatsschutz.
    In der Schweiz hatten wir ein Fischen-Skandal. Der Staat observierte seine Bürger und wir waren auf jeden Fall die auffälligen Bürger. Zumindest haben die Beamten Eintritt bezahlt… Aber… Ich hatte „Freunde“ die mich genau bespitzelten. Fazit war: 127 Seiten „Doku“ Material von Sex bis Drogen, Politische Einstellung, Gefährdungsrisiko und so… Unschön zu lesen, wie lange der Sex gedauert hat auf der Toilette und sonstige Sachen, die ich freiwillig schon vergessen hätte ohne Staats Doku.
    Heute weis ich, sie tragen meinst Hemden mit einem Karo Muster.
    Man erkennst sie auch gut auf den Bildern. Sie gucken immer zur Kamera und nicht was auf der Bühne passiert…
    Demnächst: Teil 2
    Dies ist mein letzter DJ Auftritt…
    Not Dead Yet But My Farewell as a DJ mit:
    E-TYPE, Cut. A. Kaos, DJ Madness, Marc Fuhrmann, Carl Jack
    *******
    Ich werde 50ig und lade alle meine bekannten und unbekannten Freunde an meine Geburtstags-Party ein!
    Gratis Eintritt und Welcome Drink im Caya Member Club in Zürich.
    Und ganz ganz freudig darf ich ankündigen, dass die allerbesten DJs der 90iger Jahre ein Stelldichein haben
    Gratis Eintritte für ALLE + Welcomedrink
    WELCOME EVERYBODY!
    https://www.facebook.com/events/2005932039490289/?__mref=mb
    Teilen ist Erlaubt und sehr Erwünscht

    Januar 11, 2019
  • Stefan Noth Antworten

    Anekdoten eines alten DJs – Teil 2
    Internationaler DJ: Im türkischen Knast
    Liebeskummer war es, der mich in die Ferne trieb. Eine Anstellung fand ich 1991 bei TUI als Musik Animator (DJ) in Robinson Club Lykia in der Türkei (545 Zimmer, 5*).
    So reiste ich in die Türkei und wurde in Antalya auf dem Militärflughafen auch gleich in Arrest gesetzt, wurde Türkisch angeschrien, geschubst, …. Keine Ahnung warum, Panik, Midnight Express im Kopfkino.
    Extrem kleiner Raum, ein Loch im Boden und ein Kännchen Wasser daneben. Keine Ahnung wie man sich damit den Popo Putzen soll… Es dauerte ca. 2 Stunde bis die Militärs meine Arbeitserlaubnis fanden, unterzeichnet von Türkischen Präsidenten Persönlich. (Er besass den Club inkl. Privatbereich im Club).
    Schweizer bekamen damals in der Regel keine Arbeitsbeweilligung…
    Und dann standen sie alle da.
    Sorry! Big Mistake, Sorry!
    In einer Staatskarosse mit Militär Eskorte vorne und hinten, Motorfahrrädern und viel Blaulicht wurde ich dann in den Club gebracht, sie Trugen auch brav die Plattenkoffer… Und ich erfuhr dann im Club, dass die illegale Einfuhr von Musik (Schallplatten) mit 35 Jahren Gefängnis geahndet wird… Uff!!!
    Damals wurde wir DJs von den Labels noch mit Promo Schallplatten beliefert, und für nur 15 Franken lieferte diese Pakete die Post brav in die Türkei weiter. Wenn ein Brief Türkei – Schweiz mal 1 Monat braucht, waren die Schallplatten immer nach 2 Tagen da… Keine Polizei, nichts… Im Präsidentenclub ist eben alles möglich.
    Ich schnitt Musicals auf Revox Bänder, spielte Musik zur Animation, zu Workouts und am Abend als DJ im eigenen Club.
    Spannend war dann der Abreisetag. Da gab es immer eine Ladys Only Disco. Und ob Ihr mir das glauben wollt oder nicht… Ein grosser Teil der Damen vergnügten sich anschliessend am Strand noch mit dem Tennislehrer, Tauchlehrer und so… Sie wussten ja, dass sie um 05 Uhr abreisen und die Jungs nicht vor 9 Uhr aus dem Bett kamen… Zuvor waren Sie im Club die brave Frau von Herrn X.
    Fazit: Frauen sind nicht treuer als Männer… Nur viel cleverer wenn es um einen Onenightstand geht😉
    Im Robison Club lernte ich den Besitzer des P1 in München kennen und ich wurde Resident des P1. Es ist schon irgendwie speziell, wenn Prince, Tina Turner, David Bowie anwesend sind und Du versuchst, Musik nur für sie zu spielen und draussen in der Kälte die anderen Gäste Stundenlang warten.
    Dank einer DJ Agentur wurde ich danach quer durch Europa vermittelt. Unter anderm ins Trianon Studio in Raastadt (Karlsruhe), die damals grösste Diskothek der Welt. Das Fazit ist aber eher ernüchternd… 2 Tage Auflegen, 5 Tage in einer trostlosen 1 Zimmerwohnung in einem Kaff auf den nächsten Auftritt Warten.
    Demnächst: Teil 3
    Dies ist mein letzter DJ Auftritt…
    Not Dead Yet But My Farewell as a DJ mit:
    E-TYPE, Cut. A. Kaos, DJ Madness, Marc Fuhrmann, Carl Jack
    *******
    Ich werde 50ig und lade alle meine bekannten und unbekannten Freunde an meine Geburtstags-Party ein!
    Gratis Eintritt und Welcome Drink im Caya Member Club in Zürich.
    Und ganz ganz freudig darf ich ankündigen, dass die allerbesten DJs der 90iger Jahre ein Stelldichein haben
    Gratis Eintritte für ALLE + Welcomedrink
    WELCOME EVERYBODY!
    https://www.facebook.com/events/2005932039490289/?__mref=mb
    Teilen ist Erlaubt und sehr Erwünscht

    Januar 11, 2019
  • Stefan Noth Antworten

    Anekdoten eines alten DJs – Teil 3
    Hommage an Pinggi den Toiletten-Putz-Sklaven
    Bist Du in Basel und sprichst über die Planet E Partys von Future Bass Junkies, die in der Stücki (90iger Jahre) äusserst Erfolgreich waren, dann spricht man über Pinggi den Toilettensklave. Spätestens beim Besuch der Toilette lernte man ihn kennen. Einige 10 Tausend Personen aus ganz Europa und der Schweiz sollten Pinggi somit kennen.
    Hundehalsband um den Hals, meistens keine Schuhe an, ein Lendenschurz, auf dem sonst nackten Körper mit Lippenstift als „Pinggi“ bezeichnet. Von Zeit zu Zeit ausgeführt an einer Leine oder in Ketten gelegt.
    Du hast mit Hingabe die Toiletten von Hand gereinigt und das für über 3000 Partygäste pro Abend.
    Wo auch immer über diese legendären Partys gesprochen oder Geschrieben wird, dann liest man die gleiche Frage: Lebt er noch? – Diese Frage habe ich in den letzten Stunden sehr oft gelesen und gehört.
    Nein, Du lebst sehr wahrscheinlich nicht mehr.
    Du hattest damals schon gesundheitliche Probleme und ein hohes Alter.
    Auf Pinggi bin ich 1993 im Deposit in Zürich gestossen. Eine Techno Party wo Lack und Leder zelebriert wurde und Menschen mit Haken in der Haut im Raum hingen. Irgendwie „speziell“ und erschreckend. Und zwischen Lust, Spass und Schmerz reinigte Pinggi fleissig, immer auf der Suche nach „speziellen“ Reinigungsaufträgen.
    Als Techno DJ der 90iger erlebte man spezielle Partys… Subkultur könnte man sagen.
    Wie schlimm es sein kann, 6 Toiletten zu reinigen die von 3000 Personen benutzt wurden, kann man sich nur schwer vorstellen.
    Für Pinggi war dies aber das tollste…
    Ihm bereitete es sonderlich grossen Spass, sich schämen zu dürfen. Es machte Ihn sehr sehr glücklich. Ausgeführt werden an der Leine natürlich auch.
    … Dem alten Pinggi halt zulieb, damit er noch einwenig Futter findet für sein seltsames Laster… -Zitat von Pinggi
    Einem Gehalt (Lohn) oder ein Hotelzimmer mit Dusche lehnte er ab, obschon für Ihn immer eins gebucht war.
    Du sagtest: Dann hätte ich keine Freude mehr!
    Auf meine naiven Fragen nach dem Warum, sagtest Du: „Es ist das schönste für mich, wenn ich mich schämen kann.“
    Er nahm seinen Dienst sehr erst, schrieb Dispens-Meldungen wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht auf Basel konnte.
    Er war eine Institution die heute an einer Party wohl keinen Platz mehr hätte.
    Hier nur mal ein Text von jemanden der ihn wie so viele erlebt haben:
    …in dem alterwürdigen fabrikhallen mäßigen tekkno club der ersten stunde dem planet E von und mit den future bass junkies gab es diesen besonderen deko einfall im klo war dieser alte mann in lazhosen barfuß an eine kette gelegt devoter klofrauen ersatz mit hundehalsband – schon irgendwie schräg [vulgo: verschickender] als hintergrundrauschen das einen zurückhohlt dazu zum runterholen: im vorderen teile des bildes junge geile tekknomaus – voll auf speed – die von drei wunderschönen beuys in die höhere schule des schwulen safer sex eingeführt wird. auf den nackten oberköerpern außer tätoowierungN nur schweiß und dort keinen den das wirklich interessiert – von ganz oben nach ganz unten nur ein seitenblick…
    Pinggi, Du hast zwar viele Menschen geschockt, doch die Toiletten waren immer perfekt Sauber! Du hast mir zwar nie gesagt, ob die Toilette der Sünden anziehend auf Dich waren oder eine besondere Strafe. War das Dein Himmel?
    Die Gespräche über den Sinn des Lebens mit Dir werde ich vermissen! – Du versuchtest mir zu erklären, warum Du „wenig Futter für mein seltsames Laster“ brauchst.
    Schlussendlich weis ich, dass wir Dir die grösste mögliche Freude bereiten konnten, ohne es je wirklich zu verstehen. Hättest Du Lohn und Hotel angenommen, dann hätte es Dir keine Spass bereitet.
    Im „normalen“ Leben bist Du nicht aufgefallen, Dein Laster konntest Du wohl gut verstecken und einem geregelten Berufsleben nachgehen. So auch nach den Partys im Tram zum Bahnhof, Du im Anzug, sehr schick gekleidet, Glücklich, Müde, Erschöpft und Dankbar.
    Was war nun wichtiger? Meine klassische Moralvorstellung, dass dies so nicht geht, oder Dein (Un-)Glück? – Wir haben uns für Dein Glück und die sauberen Toiletten entschieden!
    Tausende Personen durften dank Dir lernen, tolerant mit „speziellen“ Personen wie Dir umzugehen. Ich denke, diese Menschen sehen das Leben nun etwas Lockerer!
    Gerne möchten wir alle wissen, ob es Dich noch gibt. Schätze ich richtig, dass Du nun >80ig wärst?
    Dank Dir habe ich wie viele andere gelernt, dass nicht alles nur Schwarz oder Weiss ist. Danke Pinggi.
    Du bist in unseren Erinnerungen bis heute!
    … Und solltest Du noch Leben, dann darfst Du Dich jetzt Schämen und es geniessen!
    Warum ich das Schreibe? So nach >20 Jahren, ist es doch mal Zeit, etwas mehr von Pinggi zu erzählen…
    Habt Ihr Pinggi auch erlebt?
    Schreib doch bitte Dein Erlebnisse als Kommentar
    Wenn die Freizeitaktivät so erfolgreich ist, dass man gut davon leben kann, ist ein Spass der sich jeder im Leben gönnen sollte.
    PS: Diese Anektode habe ich bereits früher schon mal Publiziert.
    Demnächst: Teil 4
    Dies ist mein letzter DJ Auftritt…
    Not Dead Yet But My Farewell as a DJ mit:
    E-TYPE, Cut. A. Kaos, DJ Madness, Marc Fuhrmann, Carl Jack
    *******
    Ich werde 50ig und lade alle meine bekannten und unbekannten Freunde an meine Geburtstags-Party ein!
    Gratis Eintritt und Welcome Drink im Caya Member Club in Zürich.
    Und ganz ganz freudig darf ich ankündigen, dass die allerbesten DJs der 90iger Jahre ein Stelldichein haben
    Gratis Eintritte für ALLE + Welcomedrink
    WELCOME EVERYBODY!
    https://www.facebook.com/events/2005932039490289/?__mref=mb
    Teilen ist Erlaubt und sehr Erwünscht

    Januar 11, 2019
  • Stefan Noth Antworten

    Anektoten eines alten DJs: Teil 4
    DJ werden ist nicht schwer, DJ sein dagegen sehr
    Im Jahre 1984 wurde ich DJ. DJ werden ist nicht schwer… Ich plündert mein Sparkonto 1985 und kauft 2 Plattenspieler, ein Mischpult, Boxen, Schallplatten. Gut 6000 Fr. (Heute ca. 12000.00). Meine Mutter, die das Geld als Sparkonto für’s erste Mobiliar ansah, war entgeistert. Sie wollte sogar, dass ich all die Geräte zurückgebe. Sie intervenierte auch bei der Bank, doch das half nichts.
    1985 wurde ich gerade 16 Jahre alt. Ich war also DJ und besorgte mein erster Auftritt im Kasino Interlaken bei einer Jugendparty mit Sprüchen wie „Ich kann sehr gut mixen“.
    Nach 10 Minuten Aufritt war dann alles schon vorbei. Ich wurde ausgepfiffen und von der Bühne gejagt. Geräte zu Besitzen macht noch kein DJ… Peinlich…
    Meine Beweggründe DJ zu werden waren damals auch sexueller Natur… „Die DJs kriegten ja die tollsten Girls ab“ und das war für mich als 16 jährigem beeindruckend. Schlimmer war es also nur noch, als looser dazustehen…
    1986 holte ich den Guiness Weltrekord im DJ Mixen. (42.5 Stunden korrekt alle 3 Minuten einen Mix mit Vinyl machen). Mein erster Auftritt hatte also deutliche Spuren hinterlassen und ich übte wie ein Irrer.
    Erfahrungen sammelte ich ab 1984 in diversen Jugend-Discos wie Thunderbolt, Runaway , … wo von Italo Disco, Pop, Slow, Charts auch Rock gespielt wurde. Slow zu tanzen mit einem tollen Girl war natürlich das tollste… Dumm nur, dass ich in Bunt-Falt-Hosen dastand , als um 02 Uhr das Licht voll aufgedreht wurde und in meiner Hose sich ein „Geist“ zeigte… Ich trage seither „enge“ Hosen bei Tanzen., denn es war extrem Peinlich…
    So um 1985 gab es die ersten DJ Wettbewerbe um den besten DJ der Schweiz resp. Welt zu küren.
    Schmerzhaft war für mich, dass ich nur den zweiten Platz holte. Gewonnen hatte DJ Bobo! (Er konnte Scratchen und Tanzen)
    Ich lernte Steve Wood kennen, ein Engländer, wohnhaft in Thun welcher mit Feelings eine erfolgreiche Single hatte, und die Aussenstelle für den DMC (Disco Mic Club) aus England innehatte. Eine Mitgliedschaft brachte Dir DJ Battles, Promo Vinyl, Bootlegs und die neusten News durch ein Monatsmagazin.
    Steve Wood behautet immer, dass sein Bruder Ron Wood der Rolling-Stones sein. Keine Ahnung ob das stimmt… Aber sein Vater starb, in der Zeit meiner Lehrabschlussprüfungen.
    Steve war Resident des „Perroquet“ was damals noch eine anständige Diskothek in Bern war. Ich übernahm also für Ihn während knapp 2 Wochen jeden Donnerstag, Freitag, Samstag die DJ Auftritte.
    In einem Club der 1985 Jahre spielte man: Rock’n’Roll, Slow, Reggae, Klassische Tänze (Swing, Tango, Foxtrott) und auch Charts und Italo Disco.
    Vor meiner Lehrabschlussprüfung die um 07.30 Uhr begann, arbeitet ich bis 03.30 Ihr im Club. Ich wurde sogar Jahresbester…
    In Bern gab es in der Tanz Dilli im Matten Quartier mit dem lokalen Star-DJ Kralicek einen DJ Kurs, den besuchte ich mit Freunden wie Daniel Pulfer, DJ Goofy. Es war sehr sehr nützlich einen Dozenten zu haben um besser zu werden. Ich habe selber dann ab 1986 DJ Kurse gegeben und das mache ich bis heute, siehe https://mixmasters.ch
    2 mal die Woche war ich im Cafe Black und im Hair in Bern Resident. Ein Ort wo man auf vorbereite Zettelchen Nachrichten schrieb und von Tisch nach Tisch austauschen konnte. Jeder Tisch hatte ein Städte-Name. Es war unser erstes Tinder, wobei wir eben die Nachrichten erhielten von den Girls die ich als die „nicht so hübschen“ empfand. Die „hübschen“ mussten wir selber anschreiben, aber da kam kaum eine Antwort… Ist wohl immer noch so 😉
    Steve Wood ordinierte die DMC Championships im Mixen, also Vorausscheidungen für die Schweiz um dann ans Internationale Finale in London reisen zu dürfen. Bei diesen Events sass ich in der Jury und habe mir den Luxus geleistet, alles aufzuzeigen…. Denn die Internationalen Champions der Vorjahre waren ja vor Ort um Ihre Skills zu zeigen… Somit habe ich eigentlich fast alle Weltmeister mal Live erlebt und auch eine Aufnahme davon… Die Tapes sind immer noch da…
    Drogen: 1985 war Kokain extrem teuer. Etwas für Künstler. Steve Wood dessen zweiten Resident ich im Club nun war, nahm mich an die After Partys mit, wo Tänzerinnen, Prostituierte, Barpersonal, Musiker, DJs, Barfrauen und Männer das machen, was wir heute Afterhoure nennen.
    Sie konsumierten Drogen. Steve hatte aber dafür gesorgt, dass alle wussten dass ich erst 16/17 Jahre alt war und so durfte ich zwar zusehen, aber alle sagten… Stefan, dafür bist Du nun wirklich noch zu Jung…. Oder „Wenn Du Dein ersten Sex hattest, sprechen wir noch mal darüber“ und so weiter. Ich bekam NIX und das funktionierte schweizweit. Wo ich aufkreuzte wussten alle, der kriegt nichts, sonst gibts haue von Steve.
    Dieses „Dogma“ hielt auch über meinen 18 Geburtstag an…. Stefan Drogen zu geben blieb lange verboten, trotzdem war es Steve der mir die ersten Drogen anbot. 1996 während meines Guiness Weltrekords erklärte mir Steve, dass seine Abnehmpillen „Speed/Amphetamine“ seien. Ich verzichtete.
    Habe ich 1984 noch gedacht, DJ zu werden wegen den Girls, so war dies 1986 bereits kein Thema mehr… Mich interessierte es mehr, für Radio 24, DRS-3, … DJ Mixes zu Produzieren und eine Internationale Karriere zu starten…
    Ich durfte für DRS-3 & Radio 24… ca. 1 mal im Monat einem Mix Produzieren, der dann beispielsweise auf DRS-3 Let’s Dance am Freitag gesendet wurde. Ich war damit ein kleiner Star mit Fanbriefen.
    Und da Arnold Meyer der Musik Redaktor war, könnt Ihr Euch das gerne von Ihm bestätigen lassen, wie auch dass ich ein Presse Ausweis von DRS-3 für Interviews erhielt… Mehr dazu aber ein anders mal…
    ******
    Demnächst: Teil 5
    Dies ist mein letzter DJ Auftritt…
    26.01.2018, Caya Club Zürich, House
    Not Dead Yet But My Farewell as a DJ mit:
    E-TYPE, Cut. A. Kaos, DJ Madness, Marc Fuhrmann, Carl Jack
    *******
    Ich werde 50ig und lade alle meine bekannten und unbekannten Freunde an meine Geburtstags-Party ein!
    Gratis Eintritt und Welcome Drink im Caya Member Club in Zürich.
    Und ganz ganz freudig darf ich ankündigen, dass die allerbesten DJs der 90iger Jahre ein Stelldichein haben
    Gratis Eintritte für ALLE + Welcomedrink
    WELCOME EVERYBODY!
    https://www.facebook.com/events/2005932039490289/?__mref=mb
    Teilen ist Erlaubt und sehr Erwünscht

    Januar 11, 2019
  • Stefan Noth Antworten

    Anekdoten eines alten DJs: Teil 5
    Im gleichen Bett mit Derrick May
    Mit Delirium und der ersten Techno-Party in der Schweiz am 7. April 1990 (oder sogar Europa, je nach Quelle) leisteten wir nebst uns, den „Fantastic Four“ immer ein Star-Gast pro Event. Darunter: LFO, Audio One, Derrick May und so weiter.
    Derrick May gilt als einer der Erfinder des Techno und hatte 1987 mit Rhythim is Rhythmik – Strings Of Life einer seiner grossen Hits. Er gilt noch heute als einer der besten DJs der Welt. Guck Dir ein Youtube Video von seinen Auftritten an und Du weist warum.
    Derrick May zu kontaktieren, Ihm den ERSTEN Auftritt in Europa anzubieten war nicht all zu schwer (Die Kontakt Adresse der Agentur steht auf JEDER Schallplatte). Doch die Kosten waren Immens. Ein Flug Detroit-Schweiz retour kostet noch ein Vermögen. Wie sollte man Flug, Hotel, Gage bezahlen?
    Eine Lösung war es, Derrick mehrfach auftreten zu lassen und die Kosten dann zu teilen. Die anderen Event-Organisationen, die wie Pilze wuchsen, freuten sich und machten mit. In so Situationen waren wir dicke Freunde, danach schenkten wir uns wieder nichts mehr… Keiner der „anderen“ durfte je an einer Delirium auflegen und umgekehrt auch nicht. Dies erklärt dann auch, warum ich an einigen Events zwar immer anwesend war, jedoch nie auflegen durfte.
    Hatte man einen grossen Event, so galt aber als ungeschriebenes Gesetz, das „Event-Kredo“, dass man am gleichen Tag nicht zwei mega Events macht. Wir sprachen uns also mit anderen Event Organisationen ab, dies würde wohl heute gegen das Kartellgesetz verstossen. Diese Party Mafia Brüder und Schwestern waren dann auch die ersten Streetparade Gründer. – Man musste sich nicht mögen, aber wir wollten doch alle das selbe.
    Die Deals mit Derrick waren besonderer Natur… Ein Flug (Fr. 3500.00) – Eine Woche Zermatt inkl. eigener Ferienwohnung, und 2-3 Auftritte in Zürich (und je 1000.00 Gage) und ein paar Radio Interviews (und die Radio Stationen haben sich immer sehr gefreut, mal ein Star in der Sendung zu haben – wir nannten es Promo.). So fuhren wir Derrick laufend irgendwo hin, Ferien, Auftritt, Radio und dann zurück zum Flughafen.
    Am 29. August 1992 organisierte ich das Charity Rave Festival „Underground against Aids“ mit einer Marketing Firma zusammen. Das Line-Up bestand aus 15 DJs und 8 Live Acts, unter anderem: Carlos Peron (Ex Yello), Resitance D, Audiosex, Exit 100, Analogue, Alex Empire & Hanni, Derrick May, Pascal F.E.O.S. – Das Fazit war über 11500.00 Gagen (zum heutigen Wert > 20000.00), Hotels, Flüge, …
    Die meisten Acts und DJ kannte ich bereits aus meiner Zeit in Frankfurt, Mainz, Berlin.
    Auf jeden Fall konnte ich mir Derrick May nur leiste (ich bezahlte „nur“ 1600.00) wenn genügend andere Events Ihn buchten.
    Wir machten dies wieder sehr klassisch und wie ich gerade in meinem Archiv lese, eigentlich mit allen grossen Stars der Zeit so…
    Zuerst quer durch Zürich, danach Deutschland von Rave zu Rave. (Danke Heddy fürs fahren). Die Event Organisatoren aus Deutschland (alles DJs) „durften“ dann als Gegenleistung auch an unserem Event in Zürich spielen.
    Und ich, klar… Ich spielte vor Derrick May an ihren Events. So laufen eben Deals… 😉
    Als Übernachstungs Möglichkeit in Deutschland erhielten wir meinst ein gammliges Hotel mit einem Doppelzimmer.
    Ja, und da lagen wir dann wieder mal im gleichen Bett, wenn es halt wieder mal ein Doppelbett war. Nach 1-2 Wochen Tournee landeten wir dann als Zwischenhalt in Basel in meiner Wohnung, die damals recht gammelig war, bevor es wieder nach Zermatt für eine Woche Urlaub ging. Und so wurden wir natürlich „Buddys“. Derrick liebt die Berge und macht auch täglich mind. eine 5 Stunden Wanderung!
    Und leider muss ich auch das sagen…
    Die Underground against AIDS machten ein 3000 Minus und wir konnten an die Aidshilfe nur einen kleinen Beitrag entrichten. Tja…. Wer nichts wagt, gewinnt nichts…
    Eine kleine Anmerkung:
    Eigentlich plante ich, Derrick May an meiner Geburtstagsparty am 26.01 einzufliegen, aber wir haben bisher erst stolze 150 Anmeldungen (gut für eine Geburtstagsparty, oder?) – Derrick May leiste ich mir aber erst ab mind. 400 Anmeldungen. Also Anmelden!
    Demnächst: Teil 6
    *****
    Dies ist mein letzter DJ Auftritt…
    26.01.2018, Caya Club Zürich, House
    Not Dead Yet But My Farewell as a DJ mit:
    E-TYPE, Cut. A. Kaos, DJ Madness, Marc Fuhrmann, Carl Jack
    Wir spielen „House“
    *******
    Ich werde 50ig und lade alle meine bekannten und unbekannten Freunde an meine Geburtstags-Party ein!
    Gratis Eintritt und Welcome Drink im Caya Member Club in Zürich.
    Und ganz ganz freudig darf ich ankündigen, dass die allerbesten DJs der 90iger Jahre ein Stelldichein haben
    Gratis Eintritte für ALLE + Welcomedrink
    WELCOME EVERYBODY!
    https://www.facebook.com/events/2005932039490289/?__mref=mb
    Teilen ist Erlaubt und sehr Erwünscht

    Januar 11, 2019

Have your say